2019

„Pfadis for Future“: Nachhaltigkeit konkret

Wie junge Erwachsene im BdP die Impulse von Greta Thunberg aufgreifen

Das Thema ist wie geschaffen für die Pfadfinderarbeit: „Fridays for Future“, die neue Jugendbewegung rund um die Aktivistin Greta Thunberg,  sorgt sich um den Erhalt der Erde und fordert dafür einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen ein. Das tun Pfadfinder auch, und sie greifen die in der Gesellschaft hohe Wellen schlagende Impulse von „Fridays für Future“ gerne auf, um sie in konkrete Arbeit umzusetzen. Zum Beispiel im Gilwellkurs 2019, dem anspruchvollsten Baustein im Ausbildungssystem des BdP. Der Kurs richtet sich an bereits in verantwortlicher Position stehende Pfadfinderinnen und Pfadfinder und soll vertieftes Wissen vermitteln, das dann wieder in die Gruppen zurückfließt. Da ist der Schritt zu „Pfadis für Future“ nicht weit. Beim einwöchigen Gillwellkurs 2019 im Pfadfinderzentrum Immenhausen ging es um die Themen Veganismus, erneuerbare Energien, Umgang mit Abfall, Insektensterben, Mobilität und Transport, um das Wasser oder die Pflanzenwelt.
Informationen aufnehmen und intensiv diskutieren, selbst Hand anlegen bei themengerechter  Optimierung des Pfadfinderzentrums, das brachte neue Ideen und Motivation. Insbesondere ein Vortrag zur nachhaltigen Entwicklung aus Sicht des Bundesjugendrings und – in Erweiterung des Nachhaltigkeitsthemas auf weitere gesellschaftliche Fragen – Ausführungen von NSU Watch zum Thema der rechten Szene und rechten Terrors in Deutschland berührten die engagierten jungen Erwachsenen im BdP sehr. Über allem steht der berühmte Leitsatz von Lord Baden Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung: „Versucht, diese Welt ein wenig besser zu verlassen als ihr sie vorgefunden habt“.   
Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 586 Euro.

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