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Pfadfinder im Schrebergarten – das geht!

Wie der Stamm „Albatros“ bei der Suche einem Heimgelände ganz neue Wege ging

 

Dies ist ein interkultureller Dialog der besonderen Art. Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes „Albatros“ aus Hamburg-Harburg (Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg pflegen ihn nun schon seit zwei Jahren. Sie lernen dabei und ihr Dialogpartner auch. Der ist eine Gemeinschaft ganz aus der Nähe, aber doch eine mit eigener Kultur. Die neue Heimat des Stammes ist nämlich die Kleingartensiedlung „Am Stadtpark“ in Hamburg.

 

Wo Schrebergärten sind, gibt es Regeln, und wer eine Parzelle pachtet, muss die Regeln einhalten. Mehr als 24 Quadratmeter darf die Laube – das Pfadfinderheim – nicht bedecken, der Platz drinnen bleibt also knapp, zumal auch für die extra beschafften Gartengeräte kein separater Schuppen in Frage kommt. Die freie Fläche muss je zur Hälfte Ziergarten und Nutzgarten sein. Pflanzen die Pfadfinder jetzt Kartoffeln an? Als bessere Lösung erwiesen sich Brennnesseln und Löwenzahnblätter für Wildkräutersalat auf der einen und bunte Wildblumen auf der anderen Seite. Ach so, offene Feuer sind verboten? Aber in der Parzelle nebenan wird gegrillt. Also verhelfen Feuerschale und Feuerkörbe dem Lagerfeuer zum Leben.

 

Zur Einweihung der renovierten Laube und des umgestalteten Areals kam auch der Vorstand der Gartenbausiedlung und freute sich mit am gelungenen Werk, zu dem zwei frisch gepflanzte Apfelbäume gehören. Der interkulturelle Dialog ist in vollem Gang, die Pfadfinder haben buchstäblich Neuland betreten, ihre meist älteren Nachbarn auch.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 500 Euro.