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Schnell die Welt retten? Da geht nur gemeinsam

Wie 150 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus fünf Ländern in einer großen Spielidee zusammenfanden

 

Wir müssen jetzt die Welt retten – und zwar zügig! Und weil die Welt so groß und die Bedrohung so gewaltig ist, vernetzen wir uns schnell mit anderen – dann wird es schon klappen… Was hier so dramatisch klingt, ist zwar „nur“ eine Spielidee, aber sie passt haargenau zu Inhalt und Strukturen der Pfadfinderarbeit. 150 Mädchen und Jungen aus fünf Ländern (Deutschland, Polen, Russland, Schweiz und Ukraine) begaben sich über Wochen in das große Spiel. Zu Hause in ihrem Stamm entwarfen sie in engem Kontakt mit den anderen Pläne und Strategieen, um dem bösen Schneemann Arktos das Handwerk zu legen. Der ist nämlich verantwortlich für gefährliche Abkühlung auf der Erde – ja, er will die Erde tatsächlich einfrieren!

Aus den Pfadfinderheimen liefen nun die Informationen zusammen, Internetrecherche, Videos, geheimnisvolle Aufzeichnungen – das Puzzle setzte sich fast von selbst zusammen: Arktos ist im winterlichen Polen zu Hause. Also trafen sich 50 der Teilnehmenden dort, um dem Bösewicht einzuheizen. Die Spielidee trug, das gemeinsame Lager zum Jahreswechsel 2015/16 löste nicht nur das Problem mit der Welt, es löste bei den Kindern und Jugendlichen Scheu vor anderen, entkräftete Vorurteile über die beteiligten Länder, schmiedete Freundschaften, ließ herrliche Gemeinsamkeiten im Spielen und Singen erleben – typisch eben, wenn Pfadfinder sich treffen. Und jetzt noch schnell zu Arktos: Der ist gar nicht böse, wegen der globalen Erwärmung hat er aber Angst vor dem Wegschmelzen. Was tun? Na klar, mithelfen, die Erderwärmung zu stoppen – und so ein kleines Stück auch die Welt zu retten, ganz real!

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 1.140 Euro.