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Die Straße ist wieder weg – das Zeichen bleibt

Wie eine BdP-Gruppe sich im Flüchtlings-Brennpunkt nicht entmutigen ließ

 

Keine Lösung in der Flüchtlingsfrage - daran haben wir uns seit den turbulenten Monaten im Jahr 2015 gewöhnt. Keine Lösung in der EU, in Syrien und in anderen afrikanischen Krisengebieten. „Keine Lösung“ – das erfuhr auf ernüchternde Weise auch eine Gruppe von vier jungen Erwachsenen im BdP, die sich im Dezember 2015 in den „Jungle“ bei Calais (Frankreich) aufgemacht hatte. Dort lebten zu dieser Zeit 7000 bis 8000 Flüchtlinge, denen der Weg nach Großbritannien, ihrem Wunschziel, verwehrt wurde. Die Lebensbedingungen waren hart, Hilfe erfuhren die Menschen praktisch nur durch Nichtregierungsorganisationen und freiwillige Helfer. Darunter war auch die BdP-Gruppe – und sie hatte einen klugen Plan: Sie bestellte von gespendetem Geld 30 Tonnen Schotter, mietete Walze und Minibagger und baute eine Straße. 200 Meter Schotterpiste genügten, einen völlig verschlammten Hauptweg passierbar zu machen. Für den Moment war das eine sehr gute Lösung, leider offenbar zu gut für die französischen Behörden. Die veranlassten den Rückbau der Straße, weil sie sich vor Schottersteinen als Wurfgeschosse fürchteten. In dieser angespannten Lage – auch die Bevölkerung verhielt sich aggressiv gegenüber den Helfern – war es schwer, den Mut nicht zu verlieren. Es gelang mit einem neuen Projekt, dem Bau einer improvisierten Moschee auf dem Gelände. Also doch noch ein positives Zeichen, eine Lösung im Kleinen.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte die Flüchtlingshilfsprojekte in Calais und Idomeni mit einem Betrag von 1000 Euro.