Kompliziert, bunt und rhythmisch

Wie im Stamm „Graf Walo“ eine Sippe ihr besonderes Erfolgserlebnis hatte

 

Ist es schwer, einen Cajon zu bauen, jenes Rhythmusinstrument, auf denen man zum Trommeln Platz nimmt? Es kommt darauf an – und das ist gerade das Interessante an der Gruppenarbeit. Als die Sippe „Luchs“ aus dem BdP-Stamm „Graf Walo“ (Landesverband Niedersachsen) die erste Phase ihres Cajon-Projektes begonnen hatte, waren die einen schnell fertig mit dem „Rohbau“, andere hatten ihre liebe Mühe beim Hantieren mit den Werkzeugen. Natürlich wurde den Fixen die Zeit in der Sippenstunde nicht lang, sie halfen den nicht ganz so Fitten. Als alle auf demselben Stand waren, ging es an die schöpferische Arbeit, das Anmalen. Und siehe da, jetzt ging es allen flott von der Hand. Mit Farbe umgehen macht einfach Spaß, die Cajons wurden bunt und individuell, was nicht ohne Spuren auf Boden und Wand abging. Ein Cajon soll man aber auch bespielen. Ein erfahrener Hobby-Schlagzeuger zeigte den Jungen und Mädchen alle Tricks und ein Profischlagzeuger brachte sie mit seiner Demonstration zum Staunen. Wen sie sich nun zum Vorbild nehmen, ist nicht bekannt, aber sie wissen, auf einem Cajon zu Trommeln ist gar nicht schwer.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 200 Euro.