Geschäftsstelle
Zeißelstraße 15
60318 Frankfurt
Tel. 069 - 175 362 700
Kontakt

Frankfurter Volksbank
DE22501900000000132721
BIC: FFVBDEFF

Jetzt spenden/stiften
 
ID-Text
ID-Foto

Der Blick über den Tellerrand geht auch durch den Magen…

Wie der Münchner BdP-Stamm Pegasus in der fernen Mongolei neue Freunde gewann...

 
Twitter Facebook Xing gplus

Wie steuert man einen alten Frachter?

Ranger und Rover des Stammes aus Tornesch trauten sich auf eine ungewöhnliche Segeltour

 

Einmal etwas für sich ganz allein machen wollten die Ranger und Rover des Stammes Torona aus Tornesch (Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg) – eine Reaktion auf ihren ständigen Einsatz im Stamm für die anderen Gruppen. Die Wahl fiel auf eine außergewöhnliche Segeltour. Außergewöhnlich vor allem wegen des Schiffes. In Elmshorn wartete die „Gloria“, ein Ewer genannter Frachter für Flüsse und Kanäle aus dem Jahr 1898. Bauartbedingt ist er schwierig zu steuern und mit Ebbe und Flut und dem Wind am Fluss umzugehen, ist ohnehin ein Kapitel für sich. Die zweitägige Fahrt mit dem restaurierten und für Gruppenfahrten umgebauten Schiff wurde zur echten Herausforderung. Mit und ohne Großsegel, bei Stillstand und zügiger Fahrt, mitten im Wellengang großer Containerschiffe und die Erkenntnis, dass ein Ewer niemals dorthin fährt, wohin der Bug zeigt – das muss man wirklich erlebt haben. Die Gruppe aus Tornesch erlebte es intensiv – und es wären nicht Ranger und Rover in einem Pfadfinderstamm, wenn nicht daraus auch gleich ein neuer Plan entstanden wäre: Warum nicht eine Seepfadfinderstufe ins Leben rufen, damit auch die Jüngeren Freude am Segeln erfahren können? Der Förderverein des Ewers Gloria will dabei helfen - dessen Vorsitzender ist übrigens ein alter Pfadfinder.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 200 Euro.