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60 Jahre Stamm „Wildwasser“ sind auch 60 Jahre Hanau

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Wie aus einem ruhigen Jahr ein erfolgreiches wird – Stiftung Pfadfinden 2011 weit über Ziel

Zum Ende des Jahres 2011 kann die Stiftung Pfadfinden einen großen Erfolg vermelden - das Stiftungsbarkapital ist auf mehr als  600.000 € angestiegen. Der enorme Zuwachs von über 100.000 € wurde durch die großzügigen Zustiftungen des BdP Idar-Oberstein e.V. und vieler weiterer Stifterinnen, Stifter und Spender erreicht. Der Stiftungsrat ist überwältigt und dankt allen, die sich für das Anliegen der Stiftung engagiert haben.

Karin Dittrich-Brauner, Vorsitzende der Stiftung rechnet vor: ¨nehmen wir den Immobilienbesitz der Stiftung im Wert von 330.000 Euro hinzu, so liegt die Stiftung Pfadfinden mit Ablauf des Jahres 2011 bei einem Stiftungskapital von 930.000 Euro. Zum 15. Geburtstag der Stiftung im März 2013 die Millionengrenze zu knacken ist damit doch ein realistisches Ziel!". Hans Kühn, Geschäftsführer der Stiftung ergänzt: ¨wenn sich die Stifterzahlen weiter so entwickeln, dürfte das zu machen sein".


Ein Schmankerl wäre jetzt erst mal, wenn die fünfhundertste Stiftung, die wir in 2012 erwarten, von einer juniorStifterin/einem juniorStifter käme. Diese neue Form der Stiftung war eine der Neuerungen in 2011. Statt der üblichen 500 Euro reichen bis zu einem Alter von 30 Jahren bereits 250 Euro um in die Liste der Stifterinnen und Stifter aufgenommen zu werden. Beträge darunter sind ebenso willkommen, diese werden als Spende verbucht. Schon bei der Vorstellung auf der Bundesversammlung des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Mai 2011 kam die erste Zusage. Weiter ging es dann beim Stiftungstag im Juni: die Stiftung war zu Gast auf dem Pfingstlager des Landesverbandes Niedersachsen und konnte dort zwei weitere juniorStifter begrüßen.

 

Zwei weitere besondere Ereignisse des Stiftungstages müssen kurz in Erinnerung gerufen werden: einerseits war dieses Lager genau der passende Rahmen, um den Jahrespreis für das beste Projekt “Das war Spitze" zu verleihen. Er ging, nach Wahl durch das Kuratorium an den Landesverband Niedersachsen für sein Projekt ¨Heute ist morgen schon gestern - Lebensfindung für Ranger und Rover". Zudem hatte sich das Buchteam rund um den Stiftungsrat mächtig ins Zeug gelegt, um rechtzeitig zum Treffen den zweiten Band der Pfadfindergeschichten “54 Geschichten, eine Idee - Pfadfinder erzählen von Wendepunkten" fertig zu stellen. Wie wir kürzlich schon online mitteilen konnten, hat dieser zweite Band zu einer schönen Weihnachtsgeschichte geführt: ein Leser des Bandes, selbst ehemals Pfadfinder und interessierter Förderer der Stiftung Pfadfinden, erkannte im Autor eines der Berichte seinen vor 60 Jahren zuletzt gesehenen Halbbruder!


Die Bilanz der Stiftung Pfadfinden

Die Bilanz der Stiftung Pfadfinden wäre allerdings kaum etwas wert ohne ihren eigentlichen Inhalt, die Projekte. Kurz und knapp in Zahlen: 25 Projekte wurden abgeschlossen. 20 Projekte wurden frisch gestartet oder liefen bereits. Die Gesamt-Fördersumme in 2011 beläuft sich auf 16.000€ und das Jahr brachte der Stiftung 34 Projektanträge.


Zu nennen wäre da zum Beispiel das Projekt „Watoto Kabisa" des Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saar. Es ermöglichte sowohl einen internationalen Austausch von deutschen und kenianischen Pfadfindern und betreibt die Förderung von Pfadfinderarbeit in Kenia. Noch dazu beinhaltet es ein intelligent angelegtes Entwicklungsprojekt unter anderem durch den Aufbau von Schulspeisungen. Dieses Projekt erhielt auch über die Grenzen der Pfadfinderei hinaus Aufmerksamkeit: im digitalen Adventskalender einer Dienstleistungsfirma waren die Freunde und Partner dieser Firma dazu aufgerufen abzustimmen, an welche gemeinnütziger Organisation der jährliche Spendenbeitrag gehen solle. Zitat: ¨Über 50 Prozent der 561 Stimmen haben sich bei unserem Spendenaufruf für das soziale Projekt "Watoto Kabisa" entschieden. Nach der großen Beteiligung wollen wir auch einen größeren Spendenbetrag springen lassen und versuchen noch weitere Partner für die Spende zu gewinnen." (Quelle: facebook-Seite der Firma “jobtimizer"). Der Stiftungsrat kann zu diesem Erfolg nur gratulieren und möchte unterstreichen, wie hier belegt wird, dass Pfadfinder weit mehr als die tägliche Gute Tat vollbringen und mit ihren Projekten auch andere dazu anregen.


Statt einer Negativ-Schlagzeile zum Schluss: die Zinsentwicklung ist beileibe nicht auf dem Niveau, das sich Stiftungsrat und Kuratorium wünschen. Doch die langfristige Anlagestrategie des Schatzmeisters Roland Fiedler kann trotzdem als goldrichtig bezeichnet werden. Der Zinsertrag war damit trotz Finanzkrise so hoch, dass kein Projekt wegen fehlender Geldmittel abgelehnt werden musste!