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Wie sich die Aufbaugruppe Korsaren aus Altena auf das Pfadfinderleben vorbereitete...

 
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Bericht 2010 des NETZWERKs PFADFINDEN

„… für das Netzwerk danken, das mir in so kurzer Zeit so gute Kontakte gebracht hat … Mit Thomas habe ich telefoniert und mich auch mit ihm getroffen, von Peter habe ich eine ausführliche Mail bekommen. Die Erfahrungen bisher sind erfreulich gut. Beide Anfragen haben mir sehr schnell und auch sehr gut weitergeholfen … Ich werde bei meinem Stamm auf jeden Fall Werbung für das Netzwerk machen …“ (Flipper, 21, Stamm Steinadler in Wiesbaden).

 

Im Jahr 2010 …

… hat sich das NETZWERK PFADFINDEN weiter positiv entwickelt, es wurde größer und dichter. Wir führen diese positive Entwicklung insbesondere auf die Veröffentlichungen des BdP und auf die Vorstellung des NETZWERKs bei zahlreichen Veranstaltungen des Bundes zurück. Wichtiger Bestandteil dieser Werbung für das NETZWERK war und ist unser Flyer (hier), der bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten verteilt werden konnte.

 

Was bietet das NETZWERK eigentlich?

Es ist Unterstützung für aktive Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf den verschiedensten Gebieten. Durch so genannte Infofelder bekommt jede/r Ratsuchende einen Überblick über das Angebot. Insgesamt stellen jetzt 224 ältere/ehemalige Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein Angebot von 683 Info-Feldern bereit. In 2010 konnten wir 23 neue Anbieter/innen gewinnen, die Zahl der angebotenen Info-Felder hat sich um 46 erhöht. Zum Vergleich: Das Angebot an Info-Feldern hat sich in den letzten vier Jahren fast verdoppelt!

 

Anbieter weltweit

Die meisten Personen, die das NETZWERK mit einem Angebot unterstützen, wohnen in Hessen (36) und Nordrhein-Westfalen (34). Manche Bundesländer sind gar nicht vertreten. Erfreulich ist auch die Beteiligung von Anbietern mit einem Wohnsitz im Ausland, sogar auch außerhalb Europas, z.B. in Kanada und Taiwan oder in den USA oder der Mongolei.

 

2010 wurden 127 Themen nachgefragt. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 39 = 48 %. Und gegenüber dem Jahr 2008, wo die Zahl der nachgefragten Info-Felder 29 war, beträgt die Steigerung sogar 338 %. Hiermit kann festegestellt werden: das NETZWERK wird seinem Ziel immer gerechter!

 

Besonders festgestellt werden muss, dass bei den Nachfragenden weitaus mehr weibliche Beteiligung stattfand als bei den Anbietenden: während der BdP seinen weiblichen Mitgliederanteil mit ca. 40% angibt, wurde von viel mehr jungen Frauen Themen nachgefragt während es unter den Anbietenden immer noch recht wenige Pfadfinderinnen gibt.

 

Hauptthemen Berufs- und Studienwahl, Orte und Workshops

Die Nachfragen bestätigen die Stossrichtung des NETZWERKS: es soll darum gehen, z.B. in Sachen Berufswahl und Studienwahl Orientierung zu geben, oder auch in Bezug auf Orte Hilfestellung (zum Beispiel einfach eine günstige Übernachtungsmöglichkeit während eines Bewerbungsverfahrens) zu bieten. Neben solchen Nachfragen nach Studien- und Berufsthemen waren noch Anfragen im Bereich der (Jugend)-Politik und von Auslandsaufenthalten häufiger Grund für Anfragen. Und zuletzt fällt noch das wichtige Feld der Team- und Persönlichkeitsentwicklung auf, das mit Nachfragen nach „Seminaren“, „Moderation“, „Workshops“ u.a. häufig in Anfragen vorkam. Neu ist, dass nicht nur Einzelpersonen eine Anfrage starteten, sondern auch Gruppierungen im BdP, z.B. ein Landesverband, der einen Referenten suchte.

 

Viel Rückmeldung zum Auswerten

Sehr dankbar sind die Macher des NETZWERKS, Heiz Henke und Johannes von Stemm, dass von den 127 Nachfragenden 124 Fragebogen zurück kamen. Darin drückten sie ihre Zufriedenheit mit dieser „Institution“ unter anderem folgendermaßen aus:

  • „Die Erfahrungen bisher sind erfreulich gut. Beide Anfragen haben mir sehr schnell und auch sehr gut weitergeholfen.
  • „Schnelle Rückmeldung – aber nur um Bescheid zu sagen, dass nicht geholfen werden konnte.“
  • „Ich hätte mich gerne auch über Pfadfinder unterhalten … Trotzdem haben sie mir weitergeholfen.“
  • „… hat sich sehr engagiert bei der Lösung meines Problems gezeigt. Ich hatte bei ihm das Gefühl, dass er sich wirklich Mühe gegeben hat.“
  • „… hat sich bei mir telephonisch gemeldet und wir haben immer noch Kontakt. Es scheint, als könnte er mir in diesem Sommer ein Praktikum vermitteln… war sehr engagiert und hat sich viel Mühe gegeben, mir weiterzuhelfen“.
  • „Durch Eure Hilfe ist dieser Vortrag ein voller Erfolg geworden… ich freue mich, dass ich so etwas tolles wie das Netzwerk Pfadfinden nutzen kann.“

Ohne zu viel Eigenlob kann also gesagt werden: Wer sich mit seinem Thema auf das Angebot des NETZWERKs eingelassen hatte, der wurde nicht enttäuscht, sondern häufig positiv überrascht“

 

Erfreulicherweise konnten wir mittels der Fragebögen auch einige Punkte herausfinden, an denen es sich zu arbeiten lohnt, so dass das Netzwerk noch effizienter werden kann.

  • „… wäre eine jährliche Rundmail gut, in der die … Anbieter daran erinnert werden, ihre Angebote oder Adressen zu aktualisieren oder neue Angebote einzustellen“
  • „Es wäre schön, wenn ich vor dem ersten Kontakt wüsste, von wem das Angebot kommt … IN anderen Worten: ich mag die Anonymität beim ersten Anfragen nicht“
  • „Eine Bestätigungsmail, wenn man seine Anfrage abschickt, wäre sehr benutzerfreundlich“
  • „Es wäre Klasse, etwas über denjenigen zu wissen, der etwas in die Datenbank reinschreibt“
  • „Die einzige Anregung, die ich euch geben kann, ist noch mehr Werbung zu machen, damit noch mehr Pfadfinder in meiner Situation davon profitieren“

 

Ebenso konnte von den Anbietenden selbst viel Rückmeldung eingeholt werden. Auch hier waren die meisten zufrieden, einige drückten eine gewisse Enttäuschung aus, dass sie von den Anfragenden nach ihrer Auskunft nie mehr etwas gehört haben.

 

Spannend ist ein Aspekt, der in der Pfadfinderei immer wieder eine wichtige Rolle spielt: der älteste angefragte Anbieter in 2010 ist Jahrgang 1927, die jüngste Nachfragerin Jahrgang 1992. Der Kontakt zwischen den Generationen umfasst also eine Zeitspanne von der Weimarer Republik bis nach der Wiedervereinigung! Und noch ein Novum: auch ältere Pfadfinder/innen fragen nun bei jüngeren nach!

 

Netzwerk weiter ausbauen

Zu allen gewonnenen Erkenntnissen wird das Kuratorium der Stiftung Pfadfinden sich Gedanken machen und Maßnahmen ergreifen, um den Nutzen des NETZWERKs PFADFINDEN für die Generation jüngerer und noch aktiver Pfadfinderinnen und Pfadfinder weiter zu erhöhen. Auf jeden Fall sollen die derzeitigen Anbieter dazu ermuntert werden, weitere Themen anzubieten. Grundsätzlich hat sich hier aber auch schon die Erkenntnis durchgesetzt, dass besonders große Pfadfinderaktionen, bei denen schon ein gewisser Kontakt zwischen alten und jungen Pfadfindern besteht, besonders wertvoll sind um die Bekanntheit und den Nutzen des NETZWERKs PFADFINDEN weiter zu erhöhen.

 

Bei dieser Gelegenheit und auf diesem Wege suchen die zwei Macher des Netzwerks auch weitere engagierte Personen, die sich für diese Idee mit ihrem Wissen und Können einsetzen wollen. Kenntnisse in EDV sind hilfreich, aber nicht das einzige Themenfeld, das es zu bearbeiten gilt! Nachfragen und Angebote gerne an netzwerk(at)stiftungpfadfinden.de

Bild: aboutpixel.de / © Gordon Shumway