Geschäftsstelle
Zeißelstraße 15
60318 Frankfurt
Tel. 069 - 175 362 700
Kontakt

Frankfurter Volksbank
DE22501900000000132721
BIC: FFVBDEFF

Jetzt spenden/stiften
 
ID-Text
ID-Foto

Jubel in Chile

Was der Stamm „Norwing“ aus Reinbek auf der anderen Seite der Welt erlebte...

 
Twitter Facebook Xing gplus

Bundesvorstand und Stiftungsrat im Gespräch

Die Aktivitäten des Stiftungsrates nach der Sommerpause begannen mit einem Gespräch mit dem Bundesvorstand des BdP. Seit der Bundesversammlung im Mai hat Friederike Weißer (Fredde) das Amt der Bundesvorsitzenden übernommen und Guido Großmann das des Schatzmeisters. Gemeinsam mit Jacqueline Weil (Jacky), der Bundesgeschäftsführerin, begrüßten sie Vertreter des Stiftungsrates im Bundeszentrum in Immenhausen. Ein Fazit des konstruktiven Gesprächs: Die Finanzierung der vielfältigen Programme und Aktivitäten des BdP aus öffentlichen Mitteln wird immer schwieriger. Die Stiftung Pfadfinden und andere Drittmittelgeber werden dringender als je zuvor gebraucht.

 

Die Stiftungsräte informierten den Bundesvorstand über die aktuelle Entwicklung des Stiftungskapitals. Bekanntlich dürfen nur die Kapitalerträge aus dem Stiftungsvermögen ausgeschüttet werden. Bedauerlich ist es deshalb, dass gerade jetzt, trotz einer positiven Entwicklung bei der Anzahl der Stifter aufgrund der niedrigen Zinssätze vergleichsweise geringe Erträge für Pfadfinderprojekte verwandt werden können. Dennoch strebt der Stiftungsrat an, auch in diesem Jahr außergewöhnliche Vorhaben des Bundes, der Landesverbände und Stämme mit insgesamt 20.000 Euro zu unterstützen.

 

Friederike Weißer stellte die Zielsetzungen des Bundesvorstandes vor:

  • Die Ranger-/Roverarbeit wird neue Impulse erhalten. Die Themen „Übergang Schule – Beruf“ und „persönliche Entwicklung“ könnten hier besonders im Zentrum stehen.
  • Die erfolgreiche Aktion „Weltverbesserer“, bei der sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder in ihrem Umfeld sozial engagieren, wird auf internationaler Ebene fortgesetzt.
  • Die zurzeit stabilen Mitgliederzahlen sollen in den kommenden Jahren steigen, d.h. die Stämme wollen mehr Jungen und Mädchen zum Mitmachen in ihren Gruppen gewinnen.
  • Das Bundeszentrum in Immenhausen hat durch die Zusammenlegung mit dem Bundesamt eine noch größere Bedeutung bekommen. Neue Konzepte zur Unterhaltung, Finanzierung und zum Marketing werden noch im Herbst entwickelt.
  • Für das Jamboree, das Weltpfadfindertreffen im kommenden Jahr entwickeln die Teilnehmer viele innovative Programmideen.

 

Bei vielen dieser Vorhaben ist Unterstützung durch die Stiftung Pfadfinden gefragt bzw. findet bereits statt. Dazu trafen Anna Stelter (Apida), die im Stiftungsrat die Förderprojekte betreut, und Jacqueline Weil (Jacky) konkrete Absprachen für die Organisation und Abwicklung der Projektförderung.

Bundesvorstand und Stiftungsrat waren sich am Ende des Gesprächs einig, dass die gute Zusammenarbeit auch unter der neuen personellen Konstellation fortgesetzt werden kann. Die meisten Absprachen werden direkt und unkompliziert stattfinden, aber einmal jährlich will man sich künftig Zeit nehmen für ein ausführliches Treffen