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Wenn die Rechten kommen: Wissen, kennen, Konflikte durchspielen

Wie der BdP Versuchen der „Umarmung“ durch rechtsradikale Jugendverbände begegnet

 

Dass völkisch-nationalistische Gruppierungen gern äußere Formen der bündischen Jugend übernehmen und damit auch die optische Nähe zu Pfadfindern suchen, ist schon lange bekannt. Neu sind zunehmende Versuche der „Umarmung“ von Pfadfindergruppen durch rechtsradikale Jugendvereinigungen, etwa mit dem Wunsch, am Singewettstreit eines Pfadfinderverbandes teilzunehmen. Was tun und wie? Ein BdP-Seminar für Ranger, Rover und für (andere) Entscheidungsträger ging unter fachlicher Anleitung dem Thema auf den Grund.

 

Zum Beispiel Lieder: Rechtsradikale Liedermacher bedienen sich Liedguts aus der bündischen Jugendbewegung, aber auch einzelne bei den Pfadfindern gesungene Lieder haben tatsächlich Wurzeln in der völkisch-nationalistischen Jugendbewegung. Beides zu wissen, hilft weiter.

 

Zum Beispiel Information: Die Namen von rechtsradikalen Jugendverbänden, ihre Publikationen und Netzwerke zu kennen und mit deren Argumentationen konfrontiert zu werden, gibt Sicherheit in Auseinandersetzungen.

Und schließlich die „Umarmung“: In der Simulation einer Stammesratssitzung wurde der fiktive Antrag einer rechten Gruppierung auf Teilnahme am Singewettstreit diskutiert. Die Positionen „ Tolerierung“, „Teilnahme unter Auflagen“ und „Ausgrenzung“ wurden intensiv im Rollenspiel durchgearbeitet.

 

Was zu tun ist und wie ist in dem von 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besuchten Wochenendseminar in Köln deutlicher geworden – sie werden das Thema im BdP nach Kräften präsent halten.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 930 Euro.