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Tanzen in Figuren – und das mit Schwung

Wie der BdP-Landesverband Niedersachsen den guten alten Volkstanz fördert ...

 
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Global sehen und denken

Wie sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder beim Fest in Immenhausen sich dem Thema Afrika näherten

 

Globales Denken bestimmt unser Leben – das lesen wir täglich in den Medien, ohne es in gleicher Häufigkeit zu bemerken. Dagegen wollte der Stamm „Weiße Möwen“ aus dem Landesverband NRW etwas tun mit seinem Afrika-Projekt. Es bereicherte das Fest zum 100jährigen Bestehen der Pfadfinder im BdP-Bundeszentrum Immenhausen im Jahre 2007 und sah drei Bereiche vor: Afrikanische Musik, Ernährung in Afrika und dortige Energieverwendung. Drei in Deutschland lebende Afrikaner – ein Musiker, ein Arzt und eine Hausfrau – waren nach Immenhausen gekommen, um von ihrer Heimat zu erzählen.

 

Beim Musiker endete es damit, dass die Gruppe ein afrikanisches Lied eingeübt und sich im Trommeln geübt hatte. Außerdem blieb die Erkenntnis, dass Musik in Afrika für den Europäer keineswegs nur geheimnisvoll ist. Ganz neue Erkenntnisse brachte auch das Thema Ernährung. In der Theorie ging man der Misere auf den Grund, warum die Grundnahrung für Afrikaner immer teurer wird (subventionierte und industriell vorgefertigte Nahrung aus dem Westen), praktisch erfuhr man neue Geschmacksrichtungen und Esssitten (mit den Fingern aus dem einem Topf…). Das Thema Energie drehte sich um das ineffiziente Drei-Steine-Feuer, mit dem 75 Prozent der afrikanischen Bevölkerung ihre Mahlzeiten zubereiten. Hier würden neue Technologien helfen, den Holzverbrauch zu reduzieren. Und das Afrika-Projekt hat geholfen, global zu sehen und zu denken.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 500 Euro.