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Karin Dittrich-Brauner: „Transparenz ist oberstes Gebot“

Mainz. - „Transparenz, Rechenschaftspflicht und klare Verantwortlichkeiten sind für uns oberstes Gebot“ sagt die Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Pfadfinden, Karin Dittrich-Brauner, anlässlich der laufenden Diskussion in den deutschen Medien über sogenannte „Liechtensteiner Stiftungen“. Diese hätten den Namen „Stiftungen“ nicht verdient, erklärt sie in Übereinstimmung mit der Einschätzung, die der Bundesverbandes Deutscher Stiftungen dazu abgegeben hat.

 

Dieser habe festgestellt, so Dittrich-Brauner, dass deutsche Stiftungen eine Transparenzpflicht gegenüber staatlichen Stellen haben, die in Liechtenstein fehle. Anders als im Fürstentum berichten die 15.500 rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland regelmäßig gegenüber den staatlichen Stiftungsbehörden, sie werden beaufsichtigt und kontrolliert. Zudem prüfen Finanzämter bei deutschen Stiftungen alle drei Jahre, ob der Status der Gemeinnützigkeit erfüllt ist. 95 Prozent aller deutschen Stiftungen sind als gemeinnützig anerkannt – so auch die Stiftung Pfadfinden. Nur gemeinnützige Stiftungen, die dem Wohl der Gesellschaft dienten, so Dittrich-Brauner, würden in Deutschland steuerlich begünstigt. Außer im Bundesverband Deutscher Stiftungen sei die Stiftung Pfadfinden auch Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V. und halte sich an dessen Kriterien einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

 

2007: Rekordzuwachs beim Stiftungskapital

 

Mit einer Rekordsumme von 44.000 Euro an neuem Stiftungskapital und über 11.000 Euro an Spenden war 2007 ein finanziell sehr erfolgreiches Jahr für die Stiftung Pfadfinden. Gleichzeitig konnten knapp 17.000 € an Fördermitteln für lokale, regionale und bundesweite Projekte des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) ausgeschüttet werden. Damit wurde die Fördersumme des Vorjahres erneut übertroffen. Diese – und weitere – Daten enthält der Jahresrückblick 2007, den der Stiftungsrat seinem Kuratorium am 16. und 17. Februar 2008 in Kronberg im Taunus bei dessen Jahrestagung vorlegte.

 

Das Kuratorium ist eines der satzungsmäßigen Organe der Stiftung Pfadfinden. Es besteht aus bis zu 40 Mitgliedern, die aus den Reihen der StifterInnen für die Dauer von 7 Jahren bestellt werden, und tagt im jährlichen Rhythmus. Es unterstützt und kontrolliert die Arbeit des Stiftungsrates. Beim Treffen in Kronberg wurde der Stiftungsrat für das Jahr 2007 entlastet. Zwei vom Kuratorium eingesetzte Kassenprüfer hatten zuvor die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung und Mittelverwendung bestätigt.