Impulse aus der Toskana für das Fahrtenleben

Wie der Landesverband Nordrhein-Westfalen künftigen Sippenführern ein klassisches Pfadfinderelement nahe brachte

 

Auch Dinge, die längst klar sind, müssen immer wieder eingeübt werden. Einmal deshalb, weil permanent junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Führungsaufgaben hineinwachsen, zum anderen aber auch, weil pfadfinderische Grundelemente im sich rasant wandelnden gesellschaftlichen Umfeld neu gefestigt werden müssen. So verhält es sich mit dem Leitsatz, dass Pfadfinder auf Fahrt gehen. Diesen Hauptinhalt insbesondere der Arbeit in der Pfadfinderstufe erneut in den Mittelpunkt zu rücken, hatte eine Fahrt in die Toskana im Rahmen des Kurses für Sippenführungen des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen zum Anliegen. Die angehenden Sippenführer erlebten zehn Tage lang selbst, was sie später den Jungen und Mädchen ihrer Sippen vermitteln sollen, nämlich die Begeisterung am Fahrtenleben, konkret in der kleinen Gruppe der Sippe. Die Reise nach Italien und die herrliche Landschaft der Toskana bildeten die Stimulans bei diesem Projekt. Eigenständig als Sippe in gemeinsamer Verantwortung Aufgaben zu lösen, Probleme zu bewältigen und tolle Dinge zu erleben, das gilt überall, in der Toskana geriet es besonders eindrücklich.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 510 Euro.