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Pfadfinder-Stiftungen vereinbaren engere Zusammenarbeit

Erstes gemeinsames Auftreten im Jubiläumsjahr 2007 geplant

 

Eine engere Kooperation haben die drei Stiftungen der im Ring deutscher Pfadfinderverbände zusammengeschlossenen und international anerkannten deutschen Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände vereinbart. Auf Einladung der „Stiftung Pfadfinden“ des BdP trafen deren Vorstände kürzlich erstmals zusammen. Für das Jahr 2007 planen sie ein gemeinsames Auftreten  – wenn die weltweite Pfadfinderbewegung 100 Jahre alt wird.

 

Auf Initiative der Stiftung Pfadfinden kamen Vertreter der Stiftungen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) am 8. Dezember in Frankfurt zusammen. Ebenfalls dabei war die Bundesvorsitzende der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), Martina Amboom. Ihr Verband denkt gegenwärtig über die Gründung einer Stiftung nach.

 

Es war das erste mal, dass die drei Stiftungen an einem Tisch saßen. „Dies ist ein historischer Moment“, sagte dazu Karin Dittrich-Brauner, Vorsitzende des Stiftungsrats der 1998 gegründeten Stiftung Pfadfinden des BdP, die zu dem Treffen eingeladen hatte. Dieser Einschätzung schlossen sich Tobias Miltenberger, DPSG-Vorsitzender, sowie Alex Ferstl, stellvertretender Vorsitzender der seit 1997 bestehenden „Stiftung DPSG“ ebenso an wie Jürgen Hatzfeld vom Vorstand der „Evangelischen Stiftung Pfadfinden“ des VCP, die seit 2003 existiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stiftungstreffens waren sich darin einig, dass ein verstärktes bürgergesellschaftliches Engagement notwendig ist, um die Pfadfinderidee in Deutschland zukunftsfähig zu machen. Angesichts der immer knapper werdenden öffentlichen Mittel für die Jugendarbeit komme auch der Mobilisierung privaten Kapitals eine wachsende Bedeutung zu. Es gebe eine große Bereitschaft unter den vielen ehemaligen Pfadfinderinnen und Pfadfindern, sich zu engagieren. Die Stiftungen böten einen verlässlichen Rahmen, in dem die Förderung der Pfadfinderidee in Deutschland wirkungsvoll, nachhaltig und zukunftsorientiert erfolgen könne.

 

Die Stiftungsvorstände vereinbarten ein erstes gemeinsames Auftreten während des Jubiläumsjahres 2007 – dann, wenn  die internationale Pfadfinderbewegung 100 Jahre alt wird. Höhepunkt für die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder wird ein gemeinsames Wochenende im September 2007 in Berlin mit einem „Abend der Begegnungen“, einem großen Fachkongress und einem Zeltlager am Schloss Bellevue sein – auf Einladung von Bundespräsident Horst Köhler, selbst ein ehemaliger Pfadfinder. Der Bundespräsident hat zudem die Schirmherrschaft für Jubiläumsaktionen der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder übernommen (wegen Details zum Programm siehe auch www.scouting100.de).

 

Im April 2007 wollen sich die Stiftungen erneut in Frankfurt treffen. Dann sollen auch Einzelheiten für ihren gemeinsamen Auftritt in Berlin festgelegt werden.