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Das war ein echter Genuss…

Wie der Stamm „Löwenherz“ die Lust auf beliebte Nahrungsmittel noch mehr steigerte...

 
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Freiraum für Mädchen

Warum Mädchen und Teamleiterinnen einmal unter sich bleiben wollten

 

Jungen und Mädchen unter dem Dach kennt der BdP seit mehr als 30 Jahren, der koedukative Ansatz ist nicht wegzudenken aus der pädagogischen Konzeption des Bundes. Trotzdem oder deswegen kam der Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg auf die Idee zu einem reinen Mädchenlager einzuladen und zwar unter dem Motto: „Schöner zelten“. Was waren die Gründe? Die Pfadfinderbewegung hat einst als Jungenbewegung begonnen, entsprechend sind Traditionen und Erscheinungsformen immer noch eher an der Welt der Jungen orientiert.

 

Klassische Rollenverteilung gibt es auch bei Pfadfindern, zum Beispiel sorgen Jungen eher für das Feuer und die Mädchen für das Kochen.

Jungen und Mädchen ab der Pubertät können nicht anders als sich vor dem jeweils anderen Geschlecht mehr oder weniger zu profilieren. Da bietet ein reines Mädchenlager Schonraum für die Mädchen.

 

Die 35 Mädchen, von denen die meisten um elf Jahre alt waren, und das aus sieben Frauen im Alter zwischen 18 und 28 bestehende Leitungsteam machten viele positive Erfahrungen. Mit der Lagertechnik und handwerklich orientierten Aktionen klappte es auch ohne Jungen sehr gut und Schwierigkeiten wie Dauerregen wurden souverän bewältigt. Die Mädchen erledigten jungen- und mädchentypische Arbeiten, pflegten mädchentypische Dinge und Themen wie das Nachdenken über die klassische Rollenverteilung. Für diesmal blieben sie gerne unter sich, so auch bei dem Theaterstück „Zyklus-Show“, eine spielerische Darstellung des weibliche Zyklus mit „lebendigen“ Hormonen und Botenstoffen.

 

Die Stiftung Pfadfinden hat das Mädchenlager mit einem Betrag von 750 Euro unterstützt.