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Indianer, Siedler und die Häuptlingstochter – alles Pfadfinder

Wie Völkerverständigung sich verwirklichen lässt – jedenfalls im Spiel...

 
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Gezielte Annäherung an eine schwierige Frage

Wie der BdP die Debatte um Kultur und Kulturen mit Leben erfüllt.

 

Über diese Frage hat sich die Politik schon zerstritten und die weltweite Nachrichtenlage im Februar 2006 beherrscht sie in bedrückender Weise: Was ist Kultur? Gibt es gar einen „Kampf der Kulturen“? Das kann der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) auch nicht abschließend beurteilen. Er sucht aber Antworten auf seiner Handlungsebene mit der Aktion „Sichtwechsel! Alles Kultur?!“ Angesprochen sind alle Mitglieder des BdP, Jungen und Mädchen im Kinder- und Jugendlichenalter und Erwachsene in verantwortlicher Position, die Aktion läuft seit September 2005 bis zum Ende des Jahres 2006.


Dabei beginnen die Pfadfinder sozusagen vor der eigenen Tür, nämlich im BdP. Was macht seine Kultur aus? Neben anderem: Wie steht es dabei um die Verankerung religiöser Fragen? Was kennzeichnet deutsche Kultur und was Kultur in Deutschland? Gerade Kinder und Jugendliche haben die wunderbare Möglichkeit, die kulturelle und religiöse Vielfalt in Deutschland kennen zu lernen und als normal zu erleben. Aktionen der Gruppen vor Ort sowie auf Landes- und auf Bundesebene sollen Kontakte knüpfen und den Weg frei machen zu alten Wurzeln und neuen Einflüssen. Dabei geht es um den Versuch, die Welt des anderen mit dessen Augen zu sehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrzunehmen, anzuerkennen und damit umzugehen. Und wer auf andere zugeht, gibt ein damit ein Beispiel und hat beste Aussichten auf die positive Reaktion eines Sichtwechsels auf Gegenseitigkeit. Einen „Kampf der Kulturen“ wird es auf diese Weise nie geben.


 

 

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 700 Euro zur Herstellung des Flyers.