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Wie der Landesverband NRW neue Motivation für Fahrt und Lager initiiert ...

 
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Erste Hilfe und der geprobte Ernstfall

Wie 23 Pfadfinderinnen und Pfadfinder von Rettungs-Profis der Malteser lernten.

Natürlich gehören Kurse in Erster Hilfe zum Gruppenleben der Pfadfinder – viele Jungen und Mädchen im BdP haben sie absolviert und verfügen über Grundkenntnisse. Ob das aber reicht, um allen potenziellen Gefahren speziell des Fahrten- und Lagerlebens gerecht zu werden? Verschiedene BdP-Stämme des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen waren sich nicht sicher und nahmen deshalb gerne eine besondere Einladung an: In Verbindung mit Rettungsprofis des Malteser Hilfsdienstes ein Wochenende lang intensiv zu lernen, was auf einem Lager und unterwegs passieren kann und was zu tun ist. Eine Gruppe von 23 Pfadfinderinnen und Pfadfindern im Alter zwischen 14 und 28 ließen sich auf dem Gelände der Jugendherberge Solingen-Burg auf das „Erste Hilfe Outdoor“-Abenteuer ein.

 

Nach Theorie und Grundübungen – wie man es von herkömmlichen Kursen kennt – ging es zum Höhepunkt der Aktion, einem ganz speziellen Postenlauf. Praktisch in der Anwendung, schwierig in der Bewältigung und drastisch in der Darstellung der angenommenen Verletzungen – hier waren Schminkmeister gefragt – wandten die Teilnehmer das erworbene Wissen an, zum Glück nicht in dem Ernst, den ein echter Notfall mit sich gebracht hätte. Pfadfindertechnik kam zum Einsatz, zum Beispiel beim Bauen einer Trage und beim fachgerechten Einsatz des blau-gelben Halstuches, das ja auch ein praktisches Dreieckstuch ist. Was bleibt hängen? Natürlich der gut dargebotene Lernstoff. Aber auch das gemeinsame Ausprobieren und Üben, der rege Austausch untereinander und mit den Maltesern, eine gute Lernatmosphäre – und ein aufwändig erstellter Ordner mit allen Fakten für die Gruppenarbeit zu Hause. Das Projekt soll nun alle zwei Jahre durchgeführt werden.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 600,-- Euro.