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Erste Hilfe intensiv – alle Gefahren an einem Wochenende

Wie der Landesverband Hessen Gruppenleitungen fit macht für schwierige Lagen...

 
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Schwierige Sinnfrage spielerisch behandelt

Wie rund 200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder sich auf dem Bundeslager mit den Weltreligionen beschäftigte.

 

Sich mit der Religion, sei es eine vertraute oder eine fremde, zu beschäftigen, ist eine oft komplizierte Aufgabe. Nicht so kompliziert allerdings, dass sich ein Team im Bundeslager 2005 des BdP nicht an sie heran gewagt hätte. „Sinndeutungen aus verschiedenen Religionen“ lautete eine Angebot an die Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 16. Vorgegeben waren Aufgaben und Wissensfragen zu sechs Religionen, nämlich Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam, Judentum und Naturreligionen.

 

Als didaktisches Leitmotiv zog sich der Anspruch durch die Projektarbeit, sowohl Vertrautes als auch Fremdes zu behandeln. Inhaltlich ging es um die Aspekte Glaubensrituale, (Lebens-) Gemeinschaften und Konflikte. Da die Zeit des eintägigen Projektes nicht ausreichte, um sich aktuellen Konflikten zu widmen, wurden dazu aus der Geschichte die Kreuzzüge im Namen des Christentums ausgewählt.

 

Zwölf Gruppen mit jeweils 10 bis 20 Mitgliedern nahmen sich der Aufgabenstellung an. Je zwei junge Erwachsene begleiteten sie dabei. Zu den Aufgaben zählte das Nachstellen einer für die Bedeutung des Buddha wichtigen Szene, das Aufstellen eines Kreuzzuges, der Entwurf für eine im Hinduismus bedeutsame Vishnu-Figur, die Darstellung einer islamischen Gebetsszene, das Erstellen einer jüdischen Tora oder das Bauen einer „Gottheit“ aus Naturgegenständen (Naturreligionen). Vorwissen, Interesse und das persönliche Einbringen der Jungen und Mädchen waren unterschiedlich – ganz wie es auch geschieht, wenn sich Erwachsene mit der Thematik befassen. Die Ergebnisse aber, die anschließend im Bundeslager ausgestellt wurden, waren sämtlich aussagekräftig und ein Gewinn für Teilnehmer und Besucher der Ausstellung.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 350 Euro